Startseite      Fußreflexzonentherapie

Der englische Nervenarzt Henry Head (1861-1940) beschrieb die Zusammenhänge von organischen Erkrankungen und den Schmerzen, die in bestimmten Hautarealen auftreten. So spürt man z.B. Erkrankungen der Leber oder Gallenblase auch am rechten Schulterblatt oder auch auf der rechten Schulter. Herzschmerzen können in den linken Arm strahlen. Die erkrankten Organe melden ihre Schmerzen an bestimmte Nervenknoten im Rückenmark weiter. Von diesen Nervenknoten werden aber auch diese Hautsegmente versorgt. So kommt es, dass Schmerzen an einem Ort gefühlt werden, der scheinbar mit dem erkrankten Organ nichts zu tun hat. Henry Head zu Ehren nennt man diese Zonen die Headschen Zonen.

Der amerikanische HNO-Arzt Dr. med. W. Fitzgerald (1872- ) entdeckte, dass man über bestimmte Punkte am Körper Einfluss auf entfernt liegende Organe nehmen kann. Die Amerikanerin Eunice Ingham (-1974) entwickelte diese Behandlung weiter und stellte die Theorie auf, dass die Füße eine Art Schaltstelle für fast den gesamten Körper darstellt. Von hier aus lassen sich, ihrer Theorie zu folge, Einflüsse auf die Organe nehmen. In Deutschland hat sich auf diesem Gebiet Frau Hanne Marquardt besonders verdient gemacht. Ihr Buch "Reflexzonenarbeit am Fuß" ist bereits in der 20. Auflage erschienen.

Heute ist die Fußreflexzonentherapie eine von vielen Therapeuten und Masseuren weiter  entwickelte Behandlungsmethode. So lassen sich durch das Betasten der Füße Diagnosen stellen bzw. erhärten. Durch die gezielten Behandlungen soll es dann möglich sein, die betreffende Krankheit zu behandeln.

Die grüenen Bereiche stellen die Reflexzonen füer Wirbelsäeule, Schultern und Nacken sowie den Kopf dar.

Bei der Behandlung tastet der Therapeut den gesamten Fuß ab. Dabei wendet er eine bestimmte Grifftechnik an. Während der Behandlung wird der Fuß auch auf Unregelmäßigkeiten oder krankhafte Veränderungen hin betrachtet. Wenn der Patient an bestimmten Stellen des Fußes Schmerzen verspürt, so kann dies, der Reflexzone entsprechend, auf eine Erkrankung oder eine Schwäche eines Organs hindeuten.

Auf dem Bild sind die Reflexzonen der Wirbelsäule, des Schulter-Nacken-Gürtels und des Kopfes farblich hervorgehoben.

Über diese Zonen könnte ein Patient mit Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken oder den Schultern behandelt werden.

Die Möglichkeiten der Behandlungen erstrecken sich nicht nur auf chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, sondern auch auf akute akute Beschwerden wie Sinusitis, Tonsillitis oder Herz-Kreislaufleiden. Auch psychosomatische Störungen oder die vegetative Dystonie wird ein Therapeut mit der Fußreflexzonentherapie behandeln.

Es gibt jedoch auch bei dieser Therapie Kontraindikationen:

Natürlich wird sich ein verantwortlich vorgehender Therapeut nicht allein auf diese Art der Diagnose und Behandlung beschränken. Weitere Therapien richten sich nach der vorliegenden Erkrankung des Patienten.

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