Startseite        Hitze am Arbeitsplatz

Unser Körper produziert ständig Wärme um die Temperaturen im Körper konstant zu halten. Bei hohen Außentemperaturen wirken diese auch noch auf den Körper ein. Jetzt muss er Hitze loswerden. Das macht er über die Schweißdrüsen. Der Schweiß wird an die Körperoberfläche abgegeben. Hier verdunstet die Flüssigkeit. Dabei entsteht Kälte. (Eigentlich wird durch den Umwandlungsprozess von Flüssigkeit in Dampf Energie, und damit Wärme frei. Die Wärme "verschwindet" jedoch mit dem Dampf.)

In der Freizeit verhalten wir uns ganz von selbst so, wie es uns die Hitze abverlangt: Ruhen, kühle Getränke schlürfen und auf einen schönen Sommerabend hoffen. Am Arbeitsplatz, verlangt der Vertrag mit dem Arbeitgeber, dass man diesem nachkommt. Es sei denn man ist selbständig, dann kann man sich den Tag seinen Bedürfnissen entsprechend einteilen.

Als erstes gehört eine, dem Wetter angepasste, Kleidung zum Schutz gegen Hitze. Die Kleidung sollte aus Naturfasern bestehen und Hautfeuchtigkeit gut aufnehmen und nach außen ableiten können. Allerdings gibt es inzwischen auch Kleidung aus Kunstfasern, die diese Eigenschaften besitzen.

Das zweite Gebot: Viel trinken! Denn wer nicht trinkt, kann auch nicht schwitzen. Gut sind Mineralwässer, Fruchtsäfte, mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte und Früchtetees. Die Trinkmenge sollte zwei Liter nicht unterschreiten besser sind drei Liter. Es ist günstig die Getränke nicht zu kalt zu sich zu nehmen.
Achtung: Milch gilt nicht als Getränk sondern als Lebensmittel.

Schlecht sind auch Getränke, die Koffein enthalten wie Kaffee, schwarzer Tee und kolahaltige Getränke. Zum einen haben sie eine diuretische Wirkung, das heißt, die Nieren sondern mehr Flüssigkeit ab, als durch das Getränk aufgenommen wird. Zum anderen bewirkt Koffein eine Senkung des Kalziumspiegels im Blut. Nicht zuletzt bewirkt Koffein eine Verengung der Gefäße (Adern). Dies lässt zwar den Blutdruck steigen, der bei Hitze meist etwas niedriger ist als normal, aber dadurch kann der Körper nicht so viel Wärme abgeben, wie mit weiten Gefäßen. Ein geringer Kalziumspiegel führt zu gesteigerter Muskelerregbarkeit bis hin zu Krämpfen.

Sommerhitze ist kein universeller Schutz gegen Erkältungskrankheiten. Gerade bei sommerlichen Temperaturen läuft man Gefahr sich einer Unterkühlung durch Zugluft auszusetzen. Hat man obendrein nicht genug getrunken, können die Schleimhäute in Nasen-, Mund- und Rachenraum sich nicht mit ausreichendem Schleim schützen. Eine "trockene" Schleimhaut ist gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien jedoch viel anfälliger.

Die Räumlichkeiten sollten nachts oder zu Zeiten, in der die Temperaturen moderater sind, gut gelüftet werden. Vorsicht! Zugluft vermeiden. Ferner sollten Einrichtungen vorhanden sein, die Sonne vom Arbeitsplatz auszusperren. Nutzen Sie diese. Hinter Fensterscheiben können Sie sich ohnehin nicht bräunen, da diese das bräunende UV-Licht nicht durchlassen.

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